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Kaiser:
Ich hab es dann verstanden. Und Wut und Grimm lag in dem Schoß. Was sollt ich machen. Wie dem ein Ende bringen. Doch dann kam mir der Weisheit letzter Schluß.

Erzähler:
Er ging hinauf. Lief eilig durch den Wald und sah auch schon das Haus dort droben. Dunkle Gedanken pralle Fäuste prangten. Und Tür und Tor wurde nun offen bloß. In dem Moment als er die Hand wollt heben. Da merkte er das er allein. Wo konnte nur der Sepp bloß sein?

Kaiser:

Ich war wie wild, ich wollte endlich Rache. Nein, nicht für mich für Sie sollte es sein. Ich lief davon, verwirrt sind die Gedanken und dachte erst als ich am Fluß allein.

Sie:
Der
Fluß
der
floss
wie
all
die
vielen
Jahre.
Und
Fische
schnappten
nach
der
Luft.

Kaiser:
Da kam auf einmal mir der schlimm` Gedanke. Und wußt nun endlich was zu tun war.

Erzähler:
Ja, ja der Kaiser wußte es gut.

Sie:
Der Sepp der liebte kleine Fische. Der stand früh morgens auf und ging dann an den Fluß. Die Wellen wogen wild. Und sein Geschicht sah er im dunklen Wasser. Ja voller Freude stand er da am Fluß.

Erzähler:
Das wußte nun der Kaiser selbst und wußt auch gleich was er zu tun hatte.

Kaiser:
Ich schlich mich an.

Sie:

Der Sepp war in Gedanken.

Erzähler:
Und listig wie ein Fuchs ging er es an.