|
Sie:
Er sah mich dann zuerst.
Kaiser:
Rot
waren
Ihre
Hände.
Sie:
Es roch nach Blut.
Es roch nach Tod und Elend.
07
Sie:
Sepp sah mich verwundert an. Zuerst blickte er in mein Gesicht, dann auf meine blutverschmierten Hände. Und Angst kroch unter seine Haut. Er zitterte, verstand nicht was geschah.
Erzähler:
Doch dann auf einmal wußte er was sei. Wild wie ein Tier, widerte er die Chance.
Kaiser:
Allein
die
Jugend
wollt
er
wieder.
Erzähler:
Wollte er Liebe, Achtung und Vertrauen. Wollte er Fleisch auf seinem Fleische spüren.
Sie:
Er sprach zu mir:
Erzähler:
Brauchst keine Angst haben. Liebe. Brauchst nicht bangen in deinem Herzen. Brauchst nur ein bisschen lieb sein zu deinem alten Freund.
Sie:
Er zog mich zu sich. Ich roch nun seinen Atem. Und wild und gierig griff er auf die Haut. Ich war wie Stein und wollte nicht mehr leben. In dem Moment nun Fleisch auf Fleisch nun stieß. Ein- zwei- mal, - drei- vier- fünf mal. Bis Schmerz mir tief ins Herz eindrang.
|